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Liebe Leser*innen,

„Eine intelligente Industrie ist eine digitale, vernetzte Industrie“, bringt Siemens CEO Cedrik Neike die Programmatik des diesjährigen Berlin Urban Tech Summit auf den Punkt. Er ist als Siemens-Vorstand unter anderem für das Projekt Siemensstadt 2.0 verantwortlich. An diesem Ort wird er gemeinsam mit Wirtschaftssenatorin Ramona Pop, vielen spannenden Speaker*innen und Ihnen am 2. September über die Zukunft von Metropolen wie Berlin diskutieren. Die vielen positiven Reaktionen auf unser jüngst versendetes Save The Date zum Berlin Urban Tech Summit 2020 lassen schon jetzt Vorfreude aufkommen. Danke dafür.

Heute wollen wir neben ersten Informationen zur Veranstaltung bereits einen Einblick in das Programm und den (virtuellen) Veranstaltungsort geben. Außerdem stellen wir Ihnen Cedrik Neike als ersten Keynote-Speaker genauer vor.

Der diesjährige Berlin Urban Tech Summit steht unter dem Motto „Innerstädtische Produktion am Beispiel der Siemensstadt 2.0“. Als wichtiger Ort zur Vernetzung urbaner Industrie und Dienstleistungen ist der Summit längst eine feste Größe der Berliner New und Old Economy.

Seien auch Sie dabei und profitieren Sie von inspirierenden Speaker*innen, interaktiven Sessions und zahlreichen Matchmaking-Möglichkeiten bereits im Vorfeld und natürlich live am 2. September.



Der Berlin Urban Tech Summit 2020 ist eine Tagesveranstaltung und wird am 2. September 2020 online stattfinden; eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben.

Für alle Sessions, Keynotes und Panels wird Ihnen über eine Chatfunktion die Möglichkeit geboten, mit den Speaker*innen zu interagieren und live Fragen zu stellen. Zusätzlich können Sie bei unserem „Meet the Speakers“ Format mit einigen der Teilnehmer*innen auch noch einmal nach den Panels persönlich ins Gespräch kommen. Zudem wird es für alle internationalen Gäste eine deutsch-englische Simultan-Übersetzung geben.

Das komplette Programm wird Ihnen ab Anfang Juli zur Verfügung stehen, dann wird auch die Anmeldung zu der Veranstaltung und den einzelnen Sessions möglich sein.


Cedrik Neike (*1973) ist gebürtiger Berliner und hat bei Siemens gelernt. Nach der Ausbildung ist er zum Studium nach London und Frankreich gegangen, wo er seinen MBA an der INSEAD Business School machte. Nach mehreren Jahren in leitenden Funktionen beim Unternehmen Cisco kehrte er 2017 zu Siemens zurück und wurde zum Mitglied des Vorstands der Siemens AG bestellt. Heute ist er in dieser Funktion als CEO für den Bereich Smart Infrastructure verantwortlich sowie für das Siemens-Geschäft in Indien. Cedrik Neike wohnt und arbeitet in Berlin – die Siemensstadt 2.0 ist eines seiner Herzensprojekte.


Wir freuen uns, ihn als unseren ersten Keynote-Speaker begrüßen zu dürfen.


1. Wie sieht für Sie intelligente Industrie im Berlin der Zukunft aus?

Eine intelligente Industrie ist eine digitale, vernetzte Industrie. Heute sehen wir, dass verschiedene Gebiete der industriellen Landschaft nebeneinander existieren, ohne wirklich verbunden zu sein. Das Stromnetz, das Gas- und Wärmenetz, die Steuerungssysteme von Gebäuden, die verschiedenen Verkehrssysteme, das Park- oder Verkehrsmanagement oder die Elektromobilität. Wir müssen es schaffen, die Inseln zu einem intelligenten Ganzen zusammenzuführen, miteinander zu koppeln. Erst die intelligente Kopplung von Energie mit den Sektoren Industrie, Mobilität und Gebäuden ermöglicht die optimierte Nutzung von erneuerbaren Energien in den anderen Sektoren und trägt somit zur Dekarbonisierung bei. Denn auch wenn uns im Moment die Bewältigung der Corona-Krise intensiv beschäftigt, dürfen wir nicht vergessen, dass die wirklich großen Herausforderungen, vor denen wir hier in Berlin und in der Welt stehen, nicht verschwunden sind: Urbanisierung, begrenzte natürliche Ressourcen, der demografische Wandel und vor allem der Klimawandel. Ich bin überzeugt davon, dass uns Technologie, speziell die Digitalisierung, bei der Bewältigung all dieser Herausforderungen helfen wird.


2. Welchen Beitrag leistet die Siemensstadt 2.0, um Berlin zu einer intelligenteren/besseren Stadt zu machen? 

Von der Siemensstadt 2.0 sollen entscheidende Impulse ausgehen, um intelligente Lösungen für die großen Herausforderungen der Zukunft zu finden. Wir wollen in der neuen Siemensstadt ein integratives und innovatives Ökosystem entwickeln, den Stadtteil für externe Unternehmen, Start-ups, Universitäten und Forschungseinrichtungen öffnen. Die Verbindung von Industrie, Wissenschaft, Lernen, Wohnen und sozialem Austausch schafft Raum für die notwendigen Innovationen und für Kreativität. Und die Siemensstadt 2.0 wird nicht nur ein Ort der Ideen und Gedankenspiele, sondern auch ein Ort der Umsetzung. Denn wir wollen dort auch selbst möglichst viel ausprobieren. Das Ökosystem rund um Siemensstadt bietet sich hervorragend für verschiedenste Anwendungsfelder an. Zum Beispiel dezentrale Energiesysteme, Elektromobilität, Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz oder Additive Manufacturing, um nur einige zu nennen.


3. Sie selbst sind Berliner, welche Bedeutung hat die Stadt für Sie und für Siemens?

Als Sohn der Stadt liegt mir unser wegweisendes Projekt „Siemensstadt 2.0“ natürlich besonders am Herzen. Ich bin in Berlin geboren und aufgewachsen. Ich habe hier meine Ausbildung bei Siemens in Siemensstadt gemacht. Und hier, wo vor über 170 Jahren die Geschichte von Siemens begann, habe ich heute auch mein Büro. Mit dem Projekt „Siemensstadt 2.0“ wollen wir die Erfolgsgeschichte von Siemens und Berlin fortschreiben – in moderner Form. In Form eines offenen Ökosystems für alle. Und in Form eines neuen Ansatzes, der Wohnen, Arbeiten und Forschen an einem Ort möglich macht. Durch dieses Konzept werden neue Ideen und Produkte entstehen, die die Industrie unserer Stadt, aber auch des Industriestandorts Deutschland insgesamt, stärken. Dafür nehmen wir über die kommenden fünf bis zehn Jahre bis zu 600 Millionen Euro für den Umbau dieses Stadtviertels in die Hand – eine der größten Investitionen eines Unternehmens in Berlin! Und damit auch ein klares Bekenntnis von Siemens zu Berlin.
Siemensstadt – Ein Ort mit Tradition

Schon Anfang des 20. Jahrhunderts sollten in der Siemensstadt Wohnen und soziales Leben mit der Arbeitswelt vereint werden. Das vor über 100 Jahren gegründete Areal im Nordwesten der Stadt ist heute offizieller Ortsteil von Berlin-Spandau und einer der ältesten Industriestandorte Deutschlands. Bereits beim ersten Konzept 1897 waren kulturelle, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen, aber auch Grünflächen und Parks, Teil der Vision. Nun soll diese Vision weiterentwickelt und der Traditionsstandort auf über 70 Hektar neu belebt und umgestaltet werden. Als Siemensstadt 2.0 soll im bisherigen geschlossenen Industrieareal ein offener und intelligenter „Stadtteil im Stadtteil“ entstehen, mit viel Raum für Entwicklung und Beteiligung seiner Bewohner*innen unter Einbeziehung der historischen Gebäude und Produktionsstätten.

„Mit der Siemensstadt 2.0 entsteht ein neuer, lebenswerter Stadtteil. Ein Spiegel der offenen, lebendigen, vielfältigen und freien Kultur von Berlin. Ein moderner Kiez zum Wohnen, Arbeiten, Lernen und Forschen. Ein Kiez für neue Ideen und innovative Produkte – zur Stärkung der Industrie der Stadt Berlin, aber auch des Industriestandorts Deutschland insgesamt.“, so Cedrik Neike, der im Siemens-Vorstand für das Projekt verantwortlich ist.

Für den ersten virtuellen Berlin Urban Tech Summit wird die Siemensstadt ihre Pforten sowohl vor Ort wie auch online öffnen: Neben ausgewählten Live-Streams direkt aus dem Areal, wird es die Möglichkeit für einen virtuellen Besuch des neugeplanten Gebiets geben.


Foto: Siemens AG

Rundgang durch die Siemensstadt 2.0 
 
Das Projekt Siemensstadt 2.0 soll in den nächsten zehn Jahren auf dem bereits bestehenden Siemens-Gelände in Spandau umgesetzt werden und durch den Bau von modernen Wohnungen, Produktions- und Forschungsstätten einen erheblichen Beitrag zur Vernetzung von urbanem Raum und Industrie in der Stadt leisten. Neben dem CO-2 neutralen Betrieb, sollen neue und innovative Mobilitäts- und Klimaschutzkonzepte ebenso selbstverständlich Raum finden, wie Möglichkeiten der Digitalisierung.

Stefan Kögl, General Manager der Siemensstadt 2.0, wird Sie am 2. September auf einem virtuellen Rundgang begleiten und Ihnen den aktuellen Stand der Planung erläutern.

Stefan Kögl betreute gut zehn Jahre lang alle weltweiten Bauvorhaben der Siemens AG und trug maßgeblich dazu bei, Gebäude-Innovation und -Digitalisierung innerhalb des Unternehmens voranzubringen. Aktuell verantwortet er bei Siemens Real Estate als General Manager das Projekt Siemensstadt 2.0.






 Klick-Tipps:

  • Sie wollen noch mehr Informationen zur Siemensstadt 2.0? Alle Neuigkeiten, Informationen und Möglichkeiten zur Beteiligung finden Sie unter www.siemensstadt.siemens.com/de



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