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Liebe Leser*innen,

„Neues entsteht dort, wo Vision, Kreativität und Umsetzungsstärke zusammenkommen.“ Der Geschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg, Sven Weickert, blickt optimistisch auf die digitale Zukunft der Industriestadt Berlin. In unserem Interviewformat „3 Fragen, 3 Antworten“ sprechen wir mit ihm darüber, warum Digitalbildung selbstverständlich werden muss und Industrie für die Stadt so wichtig ist. 

Um „Moderne Industrie im urbanen Raum“ geht es auch in unserem Vormittagspanel am 2. September. Wir wollen mit Ihnen u.a. über die Potenziale von Produktion in der Stadt diskutieren und darüber, welche Rolle die Siemensstadt 2.0 für Berlin als moderner und nachhaltiger Wirtschaftsstandort spielt.

Wie sehen für Sie Berlin und die urbane Wirtschaft von Morgen aus? Sprechen Sie mit uns und unseren Panelgästen am 2. September über Berlins Zukunft als Industriestandort und nutzen Sie die Chance für neue Vernetzungsmöglichkeiten – hier geht’s zum Programm.

Melden Sie sich jetzt kostenlos zum ersten virtuellen Berlin Urban Tech Summit an!
 






Wir freuen uns sehr, dass auch in diesem Jahr Christiane Stein die Moderation des Berlin Urban Tech Summit übernehmen wird.

Christiane Stein ist Moderatorin und Nachrichtenjournalistin und war u.a. beim Nachrichtensender n-tv und der ARD tätig. Die studierte Betriebswirtin führt bereits seit vielen Jahren durch zahlreiche Kongresse und Veranstaltungen der Industrie, Wirtschaft und Politik. Ihre Schwerpunkte sind Digitalisierung und Künstliche Intelligenz.
„Moderne Industrie im urbanen Raum“

Wachsende Städte, die Digitalisierung der Industrie und der Klimawandel stellen Unternehmen vor große Herausforderungen, eröffnen jedoch auch vielfältige Möglichkeiten: Die Siemensstadt 2.0 will als innovatives und nachhaltiges Projekt – eingebettet in die 120-jährige Siemensstadt – die Bereiche Wohnen, Arbeiten und Kultur neu miteinander vernetzen und dabei Bürger*innen aktiv in den Planungsprozess einbeziehen.

In unserem Panel „Moderne Industrie im urbanen Raum“, das von 11.00 – 12.00 Uhr stattfindet, sprechen Dr. Karina Rigby (Siemens AG), Prof. Dr. Andreas Zaby (Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin), Mia Rolf (Ideon Science Park, Lund/Schweden) und Arzu Tekir (Urbanite Venture) über spannende Zukunftsfragen:

Welche Potenziale bietet Produktion in der Stadt? Welche Ansätze wählt die Siemensstadt 2.0 und wie fügen sich diese in die Berliner Innovationslandschaft ein? Welche Chancen für moderne Konzepte – von Mobilitätsmanagement über die Einbindung von erneuerbaren Energien bis hin zur Digitalisierung der Stadt – ergeben sich daraus? Und welchen konkreten Nutzen hat die Weiterentwicklung Berlins zu einer „Smart City“ gerade für mittelständige Unternehmen?


Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg


Die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) sind die Spitzenorganisation der Arbeitgeber und Wirtschaftsverbände in der Hauptstadtregion. Sie vertritt die Interessen von rund 60 Mitgliedsverbänden aus Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistungen und kümmert sich um die sozial- und wirtschaftspolitisch relevanten Themen für den Standort.


Damit die Hauptstadtregion ein konkurrenzfähiger und attraktiver Standort bleibt, an dem es sich lohnt, zu investieren und zu arbeiten, setzt sich die UVB für Rahmenbedingungen ein, die Menschen mit Tatkraft zu Ideen und Innovationen ermuntern. Eine intensive Förderung von Bildung und Forschung, eine leistungsfähige Infrastruktur sowie eine sichere, wettbewerbsfähige Energieversorgung betrachten wir als wichtige Voraussetzungen für erfolgreiches Wirtschaften. Dazu gehört ein gesellschaftliches Klima, das dies mit Wohlwollen und Anerkennung begleitet.

Neben ihrer Hauptgeschäftsstelle in Berlin deckt die UVB mit ihren Bezirksgeschäftsstellen in Cottbus, Frankfurt/Oder und Potsdam das gesamte Gebiet der Länder Berlin und Brandenburg ab.

Mehr Informationen zu den Unternehmensverbänden Berlin-Brandenburg finden sie hier: www.uvb-online.de
 

1. Warum ist die Industrie so wichtig für Berlin?

Berlin ist – gemessen an der Zahl der industriellen Arbeitsplätze – die größte deutsche Industriestadt. Von der Industrie profitiert die Hauptstadt enorm: Die Industrieunternehmen tragen weit überdurchschnittlich zur Wertschöpfung bei, sie investieren überproportional in Forschung und schaffen zahlreiche industrienahe Dienstleistungsarbeitsplätze.


2.
Wie sieht die Zukunft der Produktion aus?

Digitalwirtschaft und Industrie wachsen zusammen. Digitale Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI), Virtuelle Realität (VR), das Industrielle Internet der Dinge (IoT) oder der 3D-Druck verändern die Produktion grundlegend. Sie wird effizienter, flexibler und ressourcenschonender. Berlin kann sich hier als Stadt der „neuen digitalen Produktion“ profilieren. Die Voraussetzungen dafür sind ausgezeichnet: In Berlin haben so viele IoT-Unternehmen ihren Sitz wie in keiner anderen deutschen Stadt, fast ein Drittel aller deutschen KI-Unternehmen ist hier zu Hause. Das wissenschaftliche Potenzial der Stadt in den Digitaldisziplinen ist enorm. Und zahlreiche Startups arbeiten bereits erfolgreich an der Verknüpfung zwischen Digital- und Produktionstechnologien.


3. Was ist auf dem Weg zur „Digitalen Industriestadt Berlin“ zu beachten?


Eine digitalbasierte Produktion braucht digitalkompetente Fachkräfte. Digitalbildung muss deshalb ein ganz selbstverständlicher Bestandteil von Unterricht und Studium werden. Aber auch die betriebliche Aus- und Weiterbildung muss sich digital aufstellen. Außerdem funktioniert eine digitale Produktion nur mit einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur. Das heißt, an allen Industriestandorten in der Stadt muss industrielles Breitband, LTE und zukünftig 5G verfügbar sein.

Innovationspolitisch kommt den Berliner Zukunftsorten eine zentrale Rolle bei der digitalen Transformation der Industrie zu. Die jüngsten Industrie-Projekte am Werner-von-Siemens-Centre in Siemensstadt, die aktuellen Planungen auf dem EUREF-Campus oder die neue Dynamik am Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Schöneweide zeigen: Neues entsteht dort, wo Vision, Kreativität und Umsetzungsstärke zusammenkommen. Mit einem solchen Ökosystem werden die Zukunftsorte zu Keimzellen der „Digitalen Industriestadt Berlin“.



 Klick-Tipps





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