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Liebe Leser*innen,

„Bis zum Jahr 2050 will Berlin zur klimaneutralen Stadt werden.“ Der Klimaschutz stellt uns jedoch auch vor große Herausforderungen – eine moderne Stadt braucht nachhaltige Energiekonzepte für seine Bewohner*innen und Unternehmen. Wie können diese gelingen? Darüber haben wir mit Dr.-Ing. Kerstin Busch, Geschäftsführerin der Berliner Stadtwerke, in unserem Interviewformat „3 Fragen, 3 Antworten“ gesprochen.

Und wir wollen auch mit Ihnen diskutieren: In unserem Panel zum Thema „Nachhaltig intelligent: Urbane Energieversorgung der Zukunft“ suchen wir nach Wegen für eine erfolgreiche innerstädtische Energiewende.


Für Dr.-Ing. Busch steht eine gute Zusammenarbeit von Energieunternehmen und Industrie im Mittelpunkt. Gute Vernetzung und gemeinsame Lösungen, z.B. durch die Verknüpfung von IT- und Energienetzwerken, sind das A und O für eine erfolgreiche Energiewende.

Seien Sie dabei und werfen Sie am 2. September mit unseren Panelgästen einen Blick auf Berlins Zukunft als nachhaltige, intelligente Stadt! Hier geht’s zum Programm.

Melden Sie sich gleich kostenlos zum ersten virtuellen Berlin Urban Tech Summit an und vernetzen Sie sich mit anderen Unternehmen, StartUps und Expert*innen aus Industrie, Wissenschaft und Politik!




„Nachhaltig intelligent: Urbane Energieversorgung der Zukunft“

Mit dem rasanten Wachstum von Städten steigt auch deren Anteil am weltweiten Energieverbrauch. Im Umkehrschluss sind Metropolen zentrale Player in punkto Energiewende und Klimaschutz.

Damit die urbane Energiewende gelingen und das Ziel der Klimaneutralität in Großstädten erreicht werden kann, ist es wichtiger denn je, Konzepte für die Zukunft der Energieversorgung zu entwickeln. Auch für die in der Stadt ansässigen Industriebranchen. Eine große Chance bietet die dezentrale Energieversorgung, die – anders als herkömmliche Versorgungsmuster – den Energiemarkt „demokratisiert“.

Welche Standards und Kriterien müssen für die Umsetzung dezentraler Mechanismen erfüllt werden? Welche Voraussetzungen sind notwendig, um ein nachhaltiges, intelligentes städtisches Energiesystem zu entwickeln? Wie können mittelständische Unternehmen erfolgversprechende Ideen am besten umsetzen?

Dr.-Ing. Kerstin Busch (Berliner Stadtwerke GmbH), Claudia Kemfert (DIW) und Andreas Kuhlmann (dena) geben von 13.30 – 14.30 Uhr Antworten auf diese Fragen. Diskutieren Sie mit, wir freuen uns, Sie beim Panel „Nachhaltig intelligent: Urbane Energieversorgung der Zukunft“ zu begrüßen.


1. Wie sieht für Sie ein nachhaltiges modernes Energiemodell für das Berlin der Zukunft aus?

Für mich sieht dieses Modell so aus, dass wir den Ausstieg aus dem fossilen Energiemodell geschafft haben und dabei die Menschen, die Produktionsweise, die Denkformen und das Alltagsverhalten nicht aus den Augen verloren haben. Die Lebensqualität und Gesundheit der Berliner wird durch einen niedrigen Energieverbrauch stark verbessert: wenig Treibhausgasemissionen durch vor Ort erzeugte Wärme und Strom auf Basis von erneuerbaren Energien in Verbindung mit sinnvoller Gebäudemodernisierung sowie einer geänderten Fortbewegung. Die Energieproduktion wird von immer mehr dezentralen Anlagen (Photovoltaik, Windkraft, Biogas- und Blockheizkraftwerke) übernommen. Um Erzeugung, Verteilung, Speicherung und Verbrauch optimal aufeinander abzustimmen und die Stabilität des Netzes zu sichern, werden im intelligenten Netz alle Akteure über Informations- und Kommunikationstechnik miteinander vernetzt. Dafür sollen in Zukunft die IT- und Energienetze so zusammenwachsen, dass sie selbstorganisiert bis zu den Erzeuger -und Verbraucheranlagen koordiniert werden können.


2.
Wie können Stadt, Energiewirtschaft und Industrie zusammenwirken, um Berlin zu einer nachhaltigen, klimafreundlicheren Stadt zu machen?

Es ist eine große Herausforderung, den klassischen Energieversorgungsmarkt weiterzuentwickeln–besonders in einer Stadt wie Berlin mit zwölf selbstverwalteten Bezirken und einer vielfältigen Wirtschaftsstruktur. Das Potenzial der lokalen und erneuerbaren Energieerzeugung inklusive intelligenter Steuerung kann durch einen konsequenten Einsatz moderner IT nur ausgeschöpft werden, wenn die Energieunternehmen, die Stadt und Industriefirmen zusammenarbeiten. Flexiblere Tarife für den Strom- und Wärmeverbrauch müssen eingeführt und der Regulierungsrahmen angepasst werden. Standards müssen etabliert bzw. verbessert werden, etwa für ein intelligentes Energienetz, was den Datenschutz einschließt. Daten zum (individuellen) Energieverbrauchsverhalten werden erzeugt, übermittelt und verarbeitet und eine immer größere Rolle bei der Entwicklung neuer Lösungen und Anwendungen spielen.


3.
Was machen die Berliner Stadtwerke bereits heute für eine Stadt von Morgen?

Bis zum Jahr 2050 will Berlin zur klimaneutralen Stadt werden. Um dies zu erreichen, wurden u.a. die Berliner Stadtwerke gegründet. Mit dem Aufbau regenativer Erzeugung vor Ort und mitinnovativen Projekten wie etwa Low-Ex Netzen als Quartierslösungen erzeugen und verteilen wir erneuerbare Energie vor Ort. Wir arbeiten für ein Berliner Klima-Investitionsprogramm, also für eine moderne, effiziente Energieversorgung. Und dabei sind wir Partner des Landes, der Bezirke, der Wohnungsgesellschaften... Jedes Gebäude kann Teile seiner Energie selbst erzeugen. Dabei bietet sich in einer Stadt wie Berlin die Solartechnik an. Kein anderes Unternehmen hat in Berlin in den vergangenen Jahren so viele Solarstromanlagen gebaut wie die Berliner Stadtwerke.



Das komplette Programm des Berlin Urban Tech Summit 2020 steht Ihnen ab sofort zur Verfügung. Hier können Sie sich kostenlos zur Veranstaltung anmelden.

Der Berlin Urban Tech Summit 2020 ist eine gebührenfreie Tagesveranstaltung und wird am 2. September 2020 online von 10 – 16 Uhr stattfinden.


Auf unseren Panels „Moderne Industrie im urbanen Raum“, „Nachhaltig intelligent: Urbane Energieversorgung der Zukunft“, „Richtung Zukunft: Mobilitätskonzepte für die Stadt von Morgen“, „Die Kraft des Ökosystems: Wie Kooperation Innovation befördert“ und „Smart City Projekte: Best Practice Cases aus internationalen Metropolen“ erwarten Sie ausgewählte Speaker*innen.



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