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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Gäste des Berlin Urban Tech Summit 2019,

der diesjährige Berlin Urban Tech Summit steht unter dem Motto „Industrie in der Stadt“. Eng am Beispiel des Wirtschaftsstandortes Berlin erläutern und diskutieren Expert*innen aus Industrie, Wissenschaft und Forschung in zwei Panels die Rahmenbedingungen und Chancen urbaner industrieller Produktion und die Möglichkeit der Schaffung innovativer Logistiklösungen durch urbane Industrien. Diese werden ergänzt durch das interaktive World Café und dem Projekt Zukunft.

Erste Panelteilnehmer*innen haben bereits zugesagt, darunter Stefanie Brickwede, Geschäftsführerin des Mobility goes Additive e.V., Reinhard Müller, Vorstandsvorsitzender der EUREF AG und Nicolas Leschke, CEO der ECF Farmsystems GmbH sowie David Ehrenberg, President & CEO der Brooklyn Navy Yard Development Corporation. Eröffnet wird die Konferenz von Wirtschaftssenatorin Ramona Pop.

Zu den Speaker*innen gehört auch die Ingenieurin für Kommunikationstechnik Larissa Zeichhardt. Gemeinsam mit ihrer Schwester Arabelle Laternser leitet sie das Familienunternehmen LAT, das in Friedrichshain Anlagen für den Öffentlichen Personennahverkehr, darunter Systeme zur Videoüberwachung oder Bildübertragung, entwickelt und produziert. Als Expertin für urbane Industrie und moderne Unternehmensführung wird Frau Zeichhardt am Panel zum Thema „Renaissance der Stadt als Industriestandort“ teilnehmen.

Im Vorfeld der Konferenz hat sich Timon Meyer, Managing Partner der T-Base Consulting GmbH und Moderator des Panels, mit ihr über Standortvorteile, Lust auf Neues und die Zukunft innerstädtischer Mobilität unterhalten.
© Larissa Zeichhardt, LAT Gruppe Euer Unternehmen wird auch als eine „Fabrik in der Stadt“ bezeichnet, was zum Motto des diesjährigen Berlin Urban Tech Summit passt. Eure Fertigung befindet sich nahe Warschauer Straße in Friedrichshain, also „mitten drin“. Welche Vorteile bietet dieser Standort?

Ein Punkt ist das Personal: Durch die zentrale Lage erhalten wir viele interessante Bewerbungen. Zusätzlich sind wir durch die gute Anbindung einfach schneller beim Kunden und können Synergien nutzen, mit Partnerfirmen, aber auch mit Hochschulen. Die Studenten der umliegenden Forschungseinrichtungen bringen neue Impulse, die ich nicht missen möchte. Die Nähe zu anderen Firmen bringt uns zusätzlich Inspiration. Ein Beispiel: unsere Buchhaltung arbeitet auf Wunsch der Mitarbeiter seit Kurzem papierlos. Ich
© Larissa Zeichhardt, LAT Gruppe
mag es, wenn Innovation organisch passiert, was mit dem zentralen Standort viel einfacher ist. Berlin ist im positiven Sinne ansteckend.

Wie können Stadt und Bezirke von einem Ausbau der Industrie als Wirtschaftszweig profitieren?

Zum einen bedeutet es sichere und langfristige Steuereinnahmen für den Bezirk und damit eine Verbesserung des Lebensstandards für alle, die dort wohnen. Industrie ist ja nicht mehr wie früher. Wir sprechen nicht mehr von großen, rauchenden Schornsteinen und riesigem Platzbedarf. Das zweite Argument ist die Schaffung von Arbeitsplätzen: Gerade Menschen der jüngeren Generation legen großen Wert auf Work-Life-Balance und Vereinbarkeit mit der Familie, wollen aber gleichzeitig zentral in der Stadt wohnen. Das bedeutet, sie brauchen kurze Arbeitswege und eine gute Anbindung. Viele besitzen nicht einmal mehr einen Führerschein.

Also kann urbane Industrie auch ein Weg hin zur weniger autozentrierten Stadt sein …

Langfristig reicht es sowieso nicht, auf den PKW zu setzen. Auch der Güter- und Lieferverkehr müsste sich viel mehr auf die Schiene verlagern. Das wäre in Berlin möglich. Berlin hat ein hervorragendes Schienennetz, wir müssen es nur richtig nutzen. Mit kleinen Hilfsmitteln könnten wir den Zugverkehr pünktlicher gestalten und die Taktung erhöhen. Ich beschäftige mich intensiv mit dem Thema „Smart City“ und wie die Schnittstellen geschaffen werden können. Daran arbeiten wir gerade zusammen mit der BVG in einem Förderprojekt. Wir suchen einen Weg, die Daten, die wir mit unserer Videoüberwachung erfassen, zu anonymisieren, an Dritte zu übermitteln und so Verkehrsabläufe zu optimieren. Ein kleiner Baustein für die vernetzte Stadt, aber ein wichtiger.
Auf dem Berlin Urban Tech Summit 2019 im Radialsystem V am 25. September wird Larissa Zeichhardt gemeinsam mit weiteren Expert*innen im Panel: „Renaissance der Stadt als Industriestandort“ vertieft über urbane industrielle Produktion und deren Rahmenbedingungen sprechen.

Seien Sie dabei und melden sich jetzt an: zur Anmeldung

Alle Informationen rund um das Programm finden Sie in Kürze auf unserer Website: www.berlinurbantech.com

Wenn Sie diese E-Mail nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

 

Berlin Urban Tech Summit-Team
Vivien Rödiger
WE DO communication
Chausseestraße 13
10115 Berlin
Deutschland
030526852-0