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Liebe Leser*innen,

Berlin wächst. Nach aktuellen Prognosen werden bereits 2030 mehr als vier Millionen Menschen in der Stadt arbeiten und leben. Damit wachsen auch die Anforderungen an die Infrastruktur, Mobilität und Energieversorgung; zudem steigt der Bedarf an adäquatem Wohnraum.Dr. Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie e.V., sagt: „Die intelligente Kopplung der Sektoren Strom, Wärme und Mobilität bietet gerade dem städtischen Raum die Möglichkeit, die Energiewende als Mitmachprojekt weiter auszugestalten – vom e-Car-Sharing über Mieterstrom und Energy Sharing bis hin zu Quartierswärmenetzen.“ Zur Umsetzung bedarf es innovativer Projekte. Ein solches ist das Low-Exergie-Netz von Berlin TXL, mit dem ein dezentraler Energie-Marktplatz für ein CO2-neutrales Stadtviertel entsteht.

Wie dieses und weitere zukunftsweisende Projekte in Zukunft konkret aussehen können, erfahren Sie am 2. Juni 2021 im Rahmen spannender Diskussionen und anhand inspirierender Beispiele beim Berlin Urban Tech Summit.

Der Berlin Urban Tech Summit, veranstaltet von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und der Investitionsbank Berlin, bringt an diesem Tag überregionale und internationale Unternehmen zusammen, um gemeinsam mit ihnen die Herausforderungen und Chancen einer wieder wachsenden innerstädtische Industrie zu diskutieren und Gestaltungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Eröffnet wird die Konferenz um 14 Uhr von Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe. Um Ihnen bereits jetzt Einblicke in eine der wichtigsten Wirtschaftskonferenzen der Stadt zu geben, werfen wir hier vorab einen Blick auf das Expert*innenforum „Urbane Energiekonzepte: wirtschaftlich, ökologisch, sozial.“ und das Low-Exergie-Netz von Berlin TXL.



Welche neuen Konzepte gibt es für energieeffiziente Stadtquartiere? Wie kann produktive und nachhaltige Vernetzung im urbanen Raum gelingen? Welche konkreten Anknüpfungspunkte ergeben sich daraus für angesiedelte Unternehmen? Was sind die Best Practices innovativer Kooperationen und welche Synergien spielen dabei eine Rolle? Über diese und weitere Fragen diskutieren unsere Speaker*innen im Rahmen unseres Forums „Urbane Energiekonzepte: wirtschaftlich, ökologisch, sozial“

Mit dabei sind Dr. Simone Peter, Claudia Rathfux, Susanne Schmelcher und Oliver Zernahle. Claudia Rathfux ist Head of Customer and Market Relations bei Stromnetz Berlin. Susanne Schmelcher ist Teamleiterin „Integrierte Quartiere und urbane Wärmesysteme“ bei der Deutschen Energie-Agentur (dena). Sie will herausfinden, wie wir in Zukunft wohnen und dabei die Ressourcen auf unserem Planeten schonen können. Oliver Zernahle ist Leiter nachhaltige Städtelösungen bei E.ON Energy Solutions GmbH und wird zusätzlich in einem kurzen Impuls Einblicke in das Low-Exergy-Netz geben. Moderiert wird das Expert*innenforum von Timon Meyer, Managing Partner bei T-Base Consulting.


 


Mit einer innovativen Kombination unterschiedlicher Technologien entsteht in Berlin TXL – The Urban Tech Republic ein urbanes Labor für ein CO2-neutrales Stadtviertel für bis zu 1.000 Unternehmen mit 20.000 Beschäftigten. Die Leitidee des dortigen Energiekonzepts ist ein Marktplatz für Wärme und Kälte mit einer innovativen Infrastruktur als Basis – dem LowEx-Netz. Das LowEx-Netz (betrieben bei 40 Grad Celsius) weist im Winter gegenüber klassischer Fernwärme deutlich weniger Verluste auf; im Sommer werden die Gebäude über die Heizflächen in den Wänden oder Fußböden passiv gekühlt. Das LowEx-Netz wird dann lediglich mit 20 Grad Celsius betrieben.

Auf einer Art dezentralen Energie-Marktplatz können Verbraucher*innen Abwärme aus Gebäuden, Abwasser, Serverräumen oder Industrieanlagen in das Leitungssystem des Netzes einspeisen und eine Vergütung erhalten. Das Berliner LowEx-Netz wird so zum Vorbild für die Digitalisierung des Wärmesektors.


Die Investitionsbank Berlin fördert die nachhaltige Entwicklung der Hauptstadt

Eine wichtige Impulsgeberin und langjährige Unterstützerin produzierender Unternehmen ist die Investitionsbank Berlin (IBB). Mit monetären Förderangeboten, fundierter Finanzierungsberatung und umfassenden Coachings unterstützt die Bank gezielt kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Startups, Gründerinnen und Gründer. Alle Förderaufgaben sind auf die nachhaltige Entwicklung Berlins ausgerichtet.

So unterstützt die IBB z.B. das Land Berlin bei der CO2-Reduktion. Grundlage sind die Nachhaltigkeitsleitsätze, durch die eine dauerhafte und selbsttragende nachhaltige Entwicklung erreicht werden soll. Mit dem bereits 2019 aufgesetzten Förderprogramm EnergiespeicherPLUS verstärkt die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe seine Aktivität für ein klimaneutrales Berlin bereits seit 2019. Das Programm soll den Ausbau von Photovoltaik vorantreiben und den Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch erhöhen. Die Fördermaßnahme wird von der IBB Business Team GmbH umgesetzt. Andreas Bißendorf, Geschäftsführer der IBB Business Team GmbH, ist überzeugt: „EnergiespeicherPLUS gibt den Berlinern die Möglichkeit, umweltfreundlichen Strom zu erzeugen, selbst zu nutzen und Überschüsse vergütet ins Netz einzuschleusen.“



Berlin will innerhalb von zehn Jahren seine CO2-Emissionen um mindestens 65 Prozent senken, bis 2040 um 80 Prozent. 2050 soll die Stadt klimaneutral sein. Im Vergleichsjahr 1990 produzierte Berlin rund 29 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid. Dieser Wert war bereits 2019 um knapp 41 Prozent gesunken.

Alle Informationen rund um die Veranstaltung finden Sie auf unserer Website.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr „Berlin Urban Tech Summit"-Team
mail@berlinurbantech.com




  Klick-Tipps:
  • Energy Podcast mit unserer Speakerin Susanne Schmelcher zum Thema „Was bedeutet die Energiewende fürs Wohnen?“
  • Weitere Einblicke in das Energiekonzept von Berlin TXL hier
  • Das Förderprogramm EnergiespeicherPLUS der Investitionsbank Berlin (IBB)


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