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Liebe Leser*innen,

die Mischung von hervorragender Wissenschaft und Forschung sowie einer pulsierenden Gründerszene macht Berlin zu einem der führenden Standorte innovativer Zukunftsprojekte. Der Berlin Urban Tech Summit 2021 nimmt solche Projekte ins Visier: Am 02. Juni wollen wir gemeinsam mit Ihnen diskutieren, wie modernes und nachhaltige Bauen die städtische Industrie vorantreibt und gleichzeitig den Lebensstandard der Bewohner*innen erhöht. Dazu nehmen wir ein Berliner Vorzeigeprojekt unter die Lupe: „Die Stadt der Zukunft am Beispiel der Urban Tech Republic“.

Bereits vorab blicken wir auf das Expert*innenforum „Innovatives Bauen mit Holz: ein neuer Wirtschaftszweig für die Industrie.“ Mit dabei ist unter anderem Architektin Elise Pischetsrieder, die sagt: „Den baukulturellen Wandel sehe ich für uns Architekt*innen als Herausforderung und Chance, gemeinsam klimabewusstes Bauen als neuen Standard zu verwirklichen.“ Diesen neuen Standard verkörpert z.B. die Bauhütte 4.0 auf dem Gelände der Urban Tech Republic. Es handelt sich dabei um ein Cluster für den innovativen Holzbau, in dem Akteur*innen der Zivilgesellschaft, Forstwirtschaft, Forschung und Entwicklung, Bauindustrie und Stadtentwicklung zusammenkommen, um nachhaltige Stadtentwicklung zu voranzutreiben.

Melden Sie sich am besten schon jetzt an. Das komplette Programm des virtuellen Berlin Urban Tech Summit 2021 steht ab sofort zur Verfügung. Wir laden Sie herzlich dazu ein, mit Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik einen Blick in die Zukunft der urbanen Industrie zu werfen. Werden Sie ein Teil der wichtigsten Wirtschaftskonferenz der Stadt. Erleben Sie inspirierende Foren und aufschlussreiche Panels. Nutzen Sie vielfältige Möglichkeiten, um sich zu vernetzen und die Zukunft Berlins schon jetzt zu entdecken.
Die Anmeldung zur Veranstaltung ist kostenlos.



Wer an moderne Architektur denkt, dem kommt Holz vermutlich nicht als Erstes in den Sinn. Eher schon kühle Konstruktionen aus Beton und Glas, kubische oder auch gewagte geometrische Formen, Stahlträger oder sachlich-weißer Putz.

Dabei sprechen nicht nur die ökologischen und baubiologischen Aspekte für Holz. Das wohl vielseitigste Baumaterial verträgt sich auch sehr gut mit modernem Design. Ein Beispiel ist das "EDGE Suedkreuz Berlin", das als größtes Holz-Hybrid-Bauwerk Deutschlands derzeit im Berliner Süden entsteht. Ein großer Vorteil der dortigen Holznutzung ist die Anlieferung von fertigen Modulen, welche den Baulärm sowie die Bauzeit verkürzen. Das „Quartier Wir“ in Berlin-Weißensee – ein Holztafelbau – für dessen Entwurf der Architekt Christoph Deimel kürzlich den „Bundespreis Umwelt und Bauen“ gewann, punktet mit seinem Energieverbrauch, der 60 Prozent unter dem vergleichbarer Neubauten in Massivbauweise liegt.

Welche Wirtschaftszweige darüber hinaus mit Holz als innovativem Baustoff erschlossen werden können und wie vor allem der urbane Raum samt seiner industriellen Infrastruktur davon profitiert, erläutern fachkundige Speaker*innen. Neben Prof. Dr. Holger Kohl (Fraunhofer IPK) und Dr. Denny Ohnesorge (Hauptverband Deutsche Holzindustrie), werden auch Elise Pischetsrieder (weberbrunner berlin) und Thomas Kraubitz (Happold Ingenieurbüro GmbH) darüber sprechen, weshalb die vermehrte Nutzung des nachwachsenden Rohstoffs alles andere als einen Holzweg darstellt. Moderiert wird das Forum von Tina Teucher, Moderatorin, Speakerin, Autorin sowie Beraterin für nachhaltiges Wirtschaften.


Auf dem Areal von Berlin TXL – The Urban Tech Republic entsteht mit der Bauhütte 4.0 ein innovativer Forschungs- und Industriepark für urbane Technologien. Dabei handelt es sich um ein Cluster für innovativen Holzbau, in dem Akteur*innen der Zivilgesellschaft, Forstwirtschaft, Forschung und Entwicklung, Bauindustrie und Stadtentwicklung zusammenkommen, um nachhaltige Stadtentwicklung zu fördern. Hintergrund ist der Bericht des Berliner Abgeordnetenhauses aus dem Jahr 2019 „Nachhaltigkeit auf dem Bau: Berlin baut mit Holz“, wonach „der Baustoff Holz in Berlin in deutlich größerem Umfang eingesetzt werden soll, um als Kohlendioxidspeicher einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Ressourceneffizienz leisten“.

Die in der Bauhütte 4.0 entwickelten Baukonzepte und produzierten Bauelemente finden ihren Platz in den benachbarten Wohngebäuden des Schuhmacher Quartiers. Mit über 5.000 Wohnungen für mehr als 10.000 Menschen soll es zu einem nachhaltigen und sozial gemischtes Modellquartier für urbanen Holzbau werden. Bereits die Gebäude des ersten Bauabschnitts sollen mit einem Holzanteil von mindestens 50 Prozent entstehen. In den weiteren Bauabschnitten wird der Holzanteil sukzessive gesteigert. „Langfristiges Ziel ist die Förderung von Stadtquartieren in Holzbauweise, um gezielt auf die steigenden Treibhausgasemissionen in urbanen Ballungsräumen zu reagieren“, so Prof. Raoul Bunschoten, Leiter des Fachgebiets CHORA conscious city – Städtebau und nachhaltige Stadtentwicklung an der Technischen Universität Berlin.


Experten teilen Gedanken: Heute mit Prof. Dr. Philipp Boutellier, Geschäftsführer der Tegel Projekt GmbH

Woran denken Sie bei den Begriffen…

…Zukunft?

Bei dem Gedanken daran verspüre ich neugierigen Optimismus, denn vor uns liegt viel Gutes. Hoffentlich auch bald das Ende der Pandemie. Allein der Gedanke daran ist einfach großartig.

…Mobilität?

Ich denke an viel mehr Vernetzung und eine Vielfalt spannender Lösungen. Schon bald wird es in der Stadt keine Verbrenner mehr geben und der ÖPNV wird neu gedacht. Die Autos, die es dann noch gibt, werden endlich besser fahren als die Fahrer, die hinter dem Steuer sitzen.

…Nachhaltigkeit?

Mit Blick auf begrenzte Ressourcen handelt es sich dabei vielleicht um das zentrale Thema der Zukunft. Das Konzept der Kreislaufwirtschaft ist nicht nur ein Trend, es wird früher oder später fast jeden Lebens- und Wirtschaftsbereich erfassen.


Der Begriff Bauhütte 4.0 bezieht sich auf die lange Zeit der Bauhüttenbewegung und den sozialen Wohnungsbau im Berlin des frühen 20. Jahrhunderts. Im Zuge des Ersten Weltkrieges herrschte im auf vier Millionen Einwohner*innen angewachsenen Berlin großer Wohnungsmangel.  Die von Stadtplaner Martin Wagner angedachte „soziale Bauwirtschaft“ setzte auf eine Kooperation genossenschaftlich organisierter Baufirmen. Neben gewerkschaftlichen Unternehmen entstanden Genossenschaften, die neue Siedlungen übernahmen und Wohnungen an ihre Mitglieder vergaben.


Alle Informationen rund um die Veranstaltung finden Sie auf unserer Website.


Wir freuen uns auf Sie!

Ihr „Berlin Urban Tech Summit"-Team
mail@berlinurbantech.com



Wenn Sie diese E-Mail (an: abu-allel@we-do.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

 

WE DO communication, Chausseestraße 13 10115 Berlin, Deutschland
 030 52 68 52-0